Reittherapie

Schon Hippokrates wusste vor über 2.000 Jahren um die heilende Wirkung des Reitens. Dabei wirkt auf körperlicher Ebene vor allem die dreidimensionale Bewegung des Pferdes anregend, die der natürlichen Gehbewegung des Menschen ähnelt. Psychisch können die großen warmen Tiere mit dem weichen Fell Blockaden lösen und den Menschen zumindest für den Moment in eine andere Welt begleiten. Das zwanglose Miteinander mit den Vierbeinern erleichtert es zudem oft, auch den Zugang zu anderen Menschen (wieder) zu finden. Und frei von Erwartungshaltungen und Leistungsdruck kommen die Teilnehmer am und auf dem Pferd auch wieder in Kontakt mit sich selbst.
 
Reittherapeutische Angebote unterstützen wie die heilpädagogische Förderung mit Tieren die ganzheitliche und individuelle Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen wie z.B.
 
AD(H)S
Ataxie
Autismus
Down Syndrom
Entwicklungsverzögerungen
Fetalem Alkoholsyndrom (FAS)
Hemiparese
Motorische Störungen
Muskelschwund
Mutismus
Spastiken
Wahrnehmungsstörungen
 
Aber auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei der Trauerbewältigung oder bei der Behandlung von Traumafolgestörungen kann eine Reittherapie wertvolle Dienste leisten. Die Tiere tragen einen, stellen keine Fragen, werten nicht und sind einfach da.

 
Das Äußere eines Pferdes hat etwas an sich, das dem Inneren des Menschen gut tut.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874-1965)
Reittherapeutische Angebote führen wir mit maximal zwei Teilnehmern gleichzeitig durch, wenn es dem therapeutischen Ziel dient. Ansonsten arbeiten wir ausschließich im Einzelsetting, um uns ungestört auf unsere jeweiligen Klienten einstellen zu können.
 
Wir haben vier Therapiepferde und -ponys zur Verfügung, so dass wir sowohl mit kleinen und großen Kindern als auch mit Erwachsenen arbeiten können.
 
Unsere Zusammenarbeit mit dem Flehmig Institut ermöglicht eine indirekte Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren. Die Christof-Husen-Stiftung übernimmt auf Antrag bis zum 25. Lebensjahr 50% der Kosten.
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