Tiergestützte Therapie

Tiere sind natürliche Therapeuten. Sie interessieren sich nicht für das Aussehen oder die Andersartigkeit eines Menschen, sie werten nicht und holen einen unbemerkt zu sich in den gegenwärtigen Moment. Der Umgang mit ihnen ist spielerisch, weckt Emotionen und macht Lust auf Kontakt - auch wenn dieser im zwischenmenschlichen Umgang eher schwerfallen mag.
 
Als intensivste Form der tiergestützten Arbeit ist die Therapie mit Tieren ein wertvoller Weg, Menschen körperlich, geistig und seelisch zu aktivieren und zu stärken. Sie bringt Klienten jeden Alters wieder in Kontakt mit sich selbst und anderen und zeigt oft überraschend schnelle Wirkungen. Trotzdem ist eine tiergestützte Therapie natürlich weder ein "Wundermittel" noch eignet sie sich als alleinige Intervention. Darum integrieren wir möglichst alle Beteiligten in unsere Arbeit, bleiben im Austausch mit Eltern und Betreuern und sind z.B. gern bei Hilfeplangesprächen dabei.
 
Tiere erreichen Stellen, da kommt der Mensch gar nicht hin.
Verena Neuse, Gründerin und Vorsitzende des Lerntiere e.V.

Down mit Fritzi
Reittherapie
 
Die wohl bekanntesten Formen der tiergestützen Therapie sind der Einsatz von Hunden und die Reittherapie. Dabei dient das Pferd zunächst als Interaktionspartner, als Movtivator und als großer Freund, dem man sich mit seinen Sorgen und Ängsten anvertrauen kann.
 
Das anschließende Getragenwerden ist in der Reittherapie genauso wichtig wie das Putzen und Versorgen der Pferde. Hierbei kann der Klient einmal in die Rolle des "Kümmerers" schlüpfen, anstatt selbst der Bedürftige zu sein - für viele eine neue und nachhaltige Erfahrung.
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